Nachrichten aus glokalen Orten

Die Arbeit an einem „glokalen Ort“ gleicht der eines guten Orchesters an
einer anspruchsvollen Komposition: Stets geht es um die Entwicklung der
bestmöglichen Ausführung zwischen dem gemeinsam verabredeten Ziel und
den individuellen Vorstellungen der einzelnen Mitspieler.
(Barbara Seibert)

 

Elbinstitut Hamburg - Alles auf einen Blick!

Eine Erfolgsgeschichte der „Glokalisierung“

Das Elbinstitut Hamburg versteht sich als glokaler Ort und bietet hochwertige Bildungsangebote für seine internationalen Fellows sowie vielfältige Debatten mit Einheimischen und Zuwanderern.  

Seit 2007 begleiten wir engagierte Schülerinnen und Schüler mit Potential in Lernkreisen und Prüfungsakademien. Seit Ende 2014 bieten wir Sprach- und Orientierungskurse mit Prüfungsoptionen für Erwachsene jeder Herkunft und jeden Status‘ an. Seit Beginn zählte das Institut bisher insgesamt über 1.600 Fellows. Im September 2017 mündeten die bisherigen Module „YMT im Dialog“, „Expertengespräche“ und „DirectDialog“ in das neue bundesweite Projekt

„Glokale Orte“. Ziel des Projektes ist der Aufbau einer tragfähigen Kommunikation zur Verabredung von Spielregeln in der gobal-lokalen Gesellschaft. Glokalisierung braucht von Seiten aller Beteiligten die Akzeptanz der verfassungsrechtlichen Grundlagen des jeweiligen politischen und geografischen Raumes: Dieses Projekt „Glokale Orte“ ist auf Basis des Grundgesetzes und für den Raum der Bundesrepublik Deutschland konzipiert.

Exkursionen sowie die redaktionelle Mitarbeit an Veröffentlichungen durch Teilnehmer*innen ergänzen das Programm.

Gerne beantworten wir Ihre weitergehenden Fragen.

 

 

Das glokale Team

Das Konzept der Glokalisierung spiegelt sich auch in der Zusammensetzung des Mitarbeiterteams am Elbinstitut wider, indem engagierte und neugierige Leute unterschiedlicher Herkunft mit unterschiedlichsten Biographien zusammenarbeiten.


Lisa Winkler (28) ist im Anschluss an ihr Studium der Medien- und Politikwissenschaften sowie einer Tätigkeit beim BUND Naturschutz in Bayern im November 2016 aus Nürnberg ans Elbinstitut gekommen, um zunächst einen Bundesfreiwilligendienst zu absolvieren. Inzwischen betreut sie als Assistentin der Direktion das Projekt „Glokale Orte“ und regelt so manche knifflige organisatorische Aufgabe.

Christoph Meyring (50) unterrichtete nach seinem Studium der Germanistik und Kunstgeschichte längere Zeit Literaturwissenschaft und -didaktik an den Universitäten Hannover und Mainz, bevor er 2012 zum Elbinstitut kam. Als festangestellter Dozent verantwortet er das Curriculum und die Didaktik im Fach Deutsch und leitet den fächerinterdisziplinären Orientierungskurs für Geflüchtete sowie die Deutschförderung im Lernforum-Altona, beides mit allen prüfungsrelevanten Vorbereitungen. 

Hakim Mahmoudi (23) arbeitete in Afghanistan als angelernter Maler und Verkäufer, bevor er im Jahr 2015 nach Deutschland flüchtete. Seit Mai 2016 besucht er ebenfalls den Orientierungskurs im Elbinstitut mit Abschluss B2, absolvierte von Herbst 2017 an einen Bundesfreiwilligendienst im Institut und wurde im Herbst 2018 als Projektassistenz mit Teilzeitvertrag übernommen. Viermal wöchentlich besucht Hakim Mahmoudi eine Abendschule, um den Hauptschulabschluss nachzuholen.    

Ali Sabaoon (37), arbeitete in Afghanistan als Lehrer für Mathematik, Physik und Englisch, bevor er 2013 nach Deutschland flüchtete. Seit Herbst 2018 absolviert er einen Bundesfreiwilligendienst im Elbinstitut und unterstützt das Team als Dozent für Schülerinnen und Schüler.

Sergej Beskrownych (28), der 2001 als 11-Jähriger mit seiner Familie aus Kasachstan nach Hamburg kam, war bereits seit den Anfängen des Elbinstituts dabei, zunächst als Teilnehmer des Lernforum-Altona. Neben seinem Studium der Elektrotechnik an der TU Harburg arbeitet er seit vielen Jahren als freiberuflicher Dozent für Mathematik, Naturwissenschaften und EDV sowohl im Orientierungskurs als auch im Lernforum-Altona.

Ole von Beust

Schirmherr

Ole von Beust eröffnete im November 2007 das damalige Projekt FORUM – Young Migrant Talents e.V., seit Mai 2016 Elbinstitut Hamburg (YMT) e.V.

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Thomas Diekmann

Vorsitzender des Trägervereins

Thomas J. Diekmann ist seit 2008 Vorsitzender des Vereins FORUM-Young Migrant Talents e.V., seit Mai 2016 „Elbinstitut Hamburg (YMT) e.V.“

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Barbara Seibert

Gründerin und Direktorin

Barbara Seibert konzipierte im Jahre 2006 eine damals noch seltene Förderung junger begabter Migranten und initiierte mit Freunden der ersten Stunde...

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„Glokale Orte"

Manchmal genügt schon ein Wechsel der Blickrichtung (seit 09/2017)

Das Projekt „Glokale Orte“ basiert auf der Tatsache, dass wir weder in einer nur unübersichtlich globalen, noch in einer nur überschaubaren lokalen Umgebung leben: Real sind unsere Wohn- und Arbeitsorte längst global-lokal ausgerichtet und spätestens die Medien bringen in jedes auch noch so einsame Dorf die Welt ins Haus.

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Orientierungskurs

Interdisziplinäre Potenzialförderung für Geflüchtete (seit 05/2015)

Kriegs- und Krisenflüchtlinge sowie Menschen, die aus anderen Gründen nach Deutschland gekommen sind, können im Elbinstitut einen Orientierungskurs, der den ersten Stufen eines glokalen Lernkonzeptes folgt, mit dem Ziel einer qualifizierenden Sprachprüfung...

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Lernforum Altona

Begabung erkennen und entfalten (04/2007-07/2018)

Schülerinnen und Schüler ab zwölf Jahren können im Lernforum Hamburg-Altona wöchentlich in kleinen Lernkreisen und anlassbezogen in Prüfungsakademien ihre fachlichen Fragen mit Dozentinnen und Dozenten besprechen...

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