Gemeinsam für einen „Technologie-Campus Oberlausitz. Glokales Lernzentrum Bautzen.“



Zum vorläufigen Abschluss des Projektes „Digitalisierung“ am Standort Bautzen traf sich im Hotel Best Western eine Abordnung der Glokalen Arbeitsgruppe gemeinsam mit Oberbürgermeister Alexander Ahrens und den Journalisten Marleen Hollenbach (Sächsische Zeitung) sowie Knut-Michael Kunoth von Radio Lausitz.

Zunächst übergab Initiatorin Barbara Seibert den Masterplan an den Oberbürgermeister und stellte anschließend die Eckdaten der gemeinsamen Arbeit vor. In seiner Erwiderung unterstrich Alexander Ahrens die Bedeutung des Projektes und seine Bereitschaft zum Engagement, wie er dies bereits in der Einladung getan hatte:  „Diese Initiative mit ihrem glokalen Ansatz birgt große Potentiale eines friedlichen Zusammenlebens und einer wirkungsvollen Begleitung in die Digitalisierung für die einheimische und zugewanderte vor allem junge Bevölkerung. Sehr gerne übernehme ich die Schirmherrschaft und habe den Initiatoren zugesagt, mich um einen finanziellen Beitrag der Öffentlichen Hand für das angedachte Pilotjahr zu kümmern“.

Anschließend kommentierten die Anwesenden Dennis Doering und Annegret Pille-Hentschel (beide itelligence), die Arabischlehrerin Zhour Abed Raboh, Jan Budar, Direktor der Stiftung des Sorbischen Volkes, Jerzy Timm sowie Henry Flack als ehrenamtlich-operativer Partner die gemeinsame Arbeit und gaben uni sono ihrer Hoffnung Ausdruck, dass daraus zunächst ein Pilotjahr und möglicherweise eine dauerhafte Einrichtung entsteht. Dazu, so Barbara Seibert an die beiden Journalisten, müsste nun zunächst einmal die Finanzierung geklärt werden. Angedacht sei eine Drittelverteilung auf Bund, Land und Unternehmen.


Das Gespräch gilt als offizielles Ende des durch das Elbinstitut initiierte und durch „Demokratie leben!“ des Bundesfamilienministerium finanzierte fünfmonatige Projekt. (BS)