„Gesetze befolgen ist selbstverständlich“



Am 24. Mai 2018 trafen sich auf Anfrage des Elbinstituts die CDU-Fraktion des Bezirkes mit Hakim Mahmoudi, Arefa Nawabi, Tewelde Okbe  und Barbara Seibert im großen Sitzungssaal des Altonaer Rathauses zu einem Gedankenaustausch über das Thema Sicherheit. Gleich zu Beginn fragte der Vorsitzende Uwe Szczesny die drei Fellows des Elbinstituts, ob sie denn die Gesetze in Deutschland kennen und wenn ja, ob es ihnen Probleme bereite, sie zu verstehen? Nach einem erstaunten Blickaustausch der jungen Gäste erwiderte Hakim Mahmoudi für alle mit einem klaren, nein, Gesetze machen keine Probleme; auf die anschließende Frage von Barbara Seibert an Herrn Szczesny, ob er denn alle Gesetze kenne, meinte dieser, nein, auch nicht, aber er bräuchte dies auch nicht, er käme ja aus Deutschland.

Nachdem diese Eckdaten geklärt waren, entwickelte sich in der Gesamtrunde ein interessiertes Gespräch über aktives und passives Sicherheitsverständnis und den Zusammenhang zwischen dem Verhalten zum Beispiel deutschgebürtiger Mitschüler*innen, bzw. Zufallsbegegnungen im Öffentlichen Raum und dem Sicherheitsgefühl als Zuwanderer. Dabei war den Gesichtern so einiger der Abgeordneten im Laufe der 45 Minuten der Eindruck anzusehen, dass die Realität in der Schule und auf den Straßen teilweise doch eine andere ist, als sie es sich wünschten. Und einmal mehr machte Barbara Seibert deutlich, dass es im Elbinstitut nicht um „Hilfe“ gehe, sondern vielmehr um wechselseitiges Lernen auf Augenhöhe zwischen Aufnahme- und Einwanderungsgesellschaft und die gemeinsame Gestaltung und Verabredung von Spielregeln in einer glokalen Gesellschaft.

Allgemein gelobt wurden die Sprachkenntnisse der drei jungen Leute und nach freundlichen Worten durch den Vorsitzenden zur Verabschiedung folgten noch Einladungen zum HSV als gelungener Abschluss eines besonderen glokalen Gespräches. (BS)