Glokaler Ort Hamburg-Dulsberg

Thema "Sicherheit"



Ulf Bettermann-Jennes, Polizei Hamburg, Stabsleiter PK 37 // Juliane Bublitz, Polizei Hamburg, Leiterin Prävention PK 37 // Leyla Erdogan-Karabulut, Bildungs- und Beratungskarawane e.V. // Jürgen Fiedler, Leiter Stadtteilbüro Dulsberg // Daniel Gritz, Pressesprecher Bezirksamt Hamburg-Nord // Frauke Kathun, Anwohnerin // Hakim Mahmoudi, afghanische Herkunft/Hamburg. Bundesfreiwilligendienstleistender Elbinstitut // Yvonne Nische, Bezirksamtsleiterin Hamburg-Nord ab 01.07.2018 // Tewelde Okbe, eritreische Herkunft/Hamburg. Agrartechniker. Bundesfreiwilligendienstleistender Elbinstitut // Susanne Otto, Stellvertretende Leiterin Sozialraummanagement Bezirksamt Hamburg-Nord //  Andrea Rehme, Geografin, Projektkoordinatorin Elbinstitut // Rösler, Harald, Bezirksamtsleiter Hamburg-Nord (bis 30.06.2018)  // Martin Sacharow, Polizei Hamburg, Bürgernaher Beamter PK 37 // Jörg Schröder, Polizei Hamburg, Leiter Kriminalpolizei PK 37 // Barbara Seibert, Geografin, Leitung Elbinstitut Hamburg // Shirhosein Sharifi, afghanische Herkunft/Hamburg. Fellow im Elbinstitut // Alireza Soltani, afghanische Herkunft/Hamburg. Fellow im Elbinstitut // Ulrich Wagner, Polizei Hamburg, Leiter PK 37 // Zeynep Yaylaoglu, Bildungs- und Beratungskarawane e.V. 

Moderation: Barbara Seibert

 

Ein Platz mit Potential

Als Auftaktveranstaltung für den „Glokalen Ort Hamburg Dulsberg“ fand am 25.06.2018 auf dem Straßburger Platz ein erster „Glokaler Tisch“ statt. Schon der Aufbau des eigens angemieteten Zeltes und des glokalen Tisches, den das Team des Elbinstituts eigens auf den Dulsberg gebracht hatte, erweckte die Aufmerksamkeit der dort angesiedelten Ladeninhaber und ihrer Kundschaft und es gab viele Fragen, die gerne beantwortet wurden. Thema ist wie in Altona „Gefühlte und tatsächliche Sicherheit“, denn der Platz ist ein Sorgenkind, gleichwohl auf gutem Wege – so die überwiegende Meinung der teilnehmenden Damen und Herren des Bezirksamtes Hamburg Nord, der Polizei, von Vereinen, und aus der Nachbarschaft, die der Einladung des Elbinstituts gefolgt waren. Was aber fehle, sei ein Konzept zu Belebung in den Abendstunden.

Am 25. April 2018 fand der erste Glokale Tisch an einer norddeutschen Universität statt, am Institut für Interkulturelle KommunikationZunächst hatte als eine seiner letzten Amtshandlungen der bis Ende Juni amtierende Bezirksbürgermeister Harald Rösler das Wort; ebenfalls dabei war die zukünftige Bezirksbürgermeisterin Yvonne Nische. Nach einer Vorstellungsrunde gab Harald Rösler eine Einführung zum Stadtteil: „Dulsberg ist ein interessanter Stadtteil,“, so Rösler und, „dass Dulsberg kein besonderes Sicherheitsproblem“ habe. Einig waren sich alle darin, dass neben dem Ort Straßburger Platz ein optimierbarer Punkt im Stadtteil die vielen verschiedenen Communities seien, da sie mehr parallel als gemeinsam zusammenleben. Allen Beteiligten war aber auch klar, dass es sich um typisch metropolitane Entwicklungen handle, Dulsberg also kein Einzelfall ist.

Bei der allgemeinen Vorstellungsrunde konnten bereits Impulsthemen geäußert werden und Barbara Seibert nahm zunächst das Thema Verkehrssicherheit auf. In der weiteren Debatte über Themen von Sicherheit einigte sich die Runde auf eine Gesprächsgruppe, die sich Gedanken zu einem Konzept macht, wie der Straßburger Platz belebt werden kann, sodass er von einer breiten Bevölkerung genutzt wird. Als zweites Thema wurde beschlossen, dass für drei weitere Gesprächsrunden bisher „verborgene“ Teile der Dulsberger Bevölkerung eingeladen werden sollten.

Insgesamt wird es neben der eingesetzten Gesprächsgruppe noch drei größere glokale Runden geben. (AR/BS)